Abgeschickt von Birgit Meixner am 20 Februar, 2009 um 14:05:12
Was meint Ihr zu dem Fall?
Anzeige wegen:
Stalking nach § 238 StGB, wegen nach § 240 StGB Nötigung und wegen Körperverletzung nach § 223 StGB eventuell auch wegen Freiheitsberaubung.
Sachverhalt:
Bereits seit längerem und wiederholt stellt mir Herr G. nach, mit der Absicht mich des Fütterns von Stadttauben zu überführen und dieses fotografisch zu dokumentieren. Dabei scheint es ihm auch darum zu gehen, bei mir Angst und Verfolgungsgefühle zu erzeugen.
Bereits am 23.08.2008 gegen 19:30 Uhr kam es zu einer Bedrohung durch Herrn G. Ich parkte mein Auto in der Vo....straße. Herr G. der mich anscheinend verfolgte kam schnellen Schrittes auf mein Auto zu und machte Fotos. Vorsorglich verschloss ich mein Fahrzeug von innen.
Herr G. versuchte mein Auto zu öffnen und rief mir zu „Schaun wir mal, wer das nächste mal vor Gericht lacht und in die Hände patscht. Das bin dann dieses mal ich, Frau M. Sie bleiben jetzt hier stehen (er spielte damit auf eine Gerichtsverhandlung an, die er als Kläger verloren hatte, gegen eine Bekannte von mir)".
Ich sagte nur, „Nein, das werde ich nicht". Er erwiderte: „Dann müssen sie mich schon umfahren und lehnte sich hinten an mein Auto und wollte mich so am wegfahren hindern.
Nach einiger Zeit, ca.10 Minuten, und mit Überlegung, fuhr ich ganz sachte rückwärts, so dass er zur Seite weichen musste. Dieses quittierte er, dass er mit der Faust mit voller Wucht auf mein Auto schlug. Er sagte noch, er wird schon mit mir mitfahren. Er verfolgte mich mit seinem Auto auch noch bis zur Hal.....strasse, wo er mich anscheinend dann verlor. Sehen konnte ich ihn zumindest nichtmehr.
Am 17.01.2009 gegen 19:00 Uhr eskalierte letztlich die Situation, als ich vom Park kommend, die Straße überquerte. Herr G. kam schnellen Schrittes auf mich zu und schrie: "Sie bleiben sofort hier stehen Frau M", stellte sich mir in den Weg und hinderte mich mit angewinkeltem Arm und drohend geballter Faust, die er mir entgegen hielt, am weitergehen. Ich versuchte seitwärts an ihm vorbeizukommen aber er stemmte sich mit ganzem Gewicht seines Körpers, gegen mich. Letztlich packte er mich am Arm und riss mich zu Boden. Herrn G. ist bewusst, dass ich Rollstuhlfahrerin bin und in meiner Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt bin.
Ein Mann kam hinzu wodurch sich G veranlasst fühlte, mir zusammen mit dem Mann, wieder auf die Beine zu helfen. Die Personalien des Mannes konnte ich ausfindig machen, wie nachstehend:
Herr
W
D-
Ich möchte anmerken, dass ich gehbehindert bin und auf den Rollstuhl größtenteils angewiesen bin und so ein Sturz zu Boden, auf dem Beton für mich sehr schwerwiegend war. Mit Schmerzen in Armen und Beinen konnte ich so Herrn G. letztlich entkommen.
Mit freundlichen Grüßen