Die Wohnung ist übergeben, doch die Mietkaution lässt auf sich warten. Bevor Sie einen Anwalt einschalten, müssen Sie den Vermieter rechtssicher in Verzug setzen, um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Wir zeigen Ihnen den exakten Weg zur erfolgreichen Rückforderung ohne finanzielles Risiko.
1.680 Euro Barkaution mit den Nebenkosten verrechnet. Der Vermieter klagt auf den vollen Betrag vor Gericht, ohne die Kaution zuvor zurückbehalten oder anderweitig verrechnet zu haben. Dürfen Mieter nun auch gegen streitige Nachzahlungen wegen Schimmel- und Ameisenbefalls mit ihrer Kaution aufrechnen?
1.087 Euro Nebenkosten-Nachforderung, 1.680 Euro Barkaution beim Vermieter: Die ehemaligen Mieter wollen mit der Kaution verrechnen, doch eine formale Abrechnung liegt nicht vor. Nun klagt der Vermieter vor dem Bundesgerichtshof – reicht seine Klageerhebung als konkludente Kautionsabrechnung, um die Aufrechnung zu vereiteln?
695,36 Euro auf dem Sparbuch, Mietvertrag beendet: Die Vermieterin verweigert die Freigabe mit Betriebskostennachforderungen aus den Jahren 2006 bis 2009. Nicht nur der genaue Fälligkeitszeitpunkt der Freigabe ist unklar, sondern auch, ob verjährte Betriebskosten noch aus der Mietkaution gedeckt werden dürfen.
Viele getrennt lebende Eltern verschenken wertvolle Steuervorteile, weil sie trotz alleiniger Erziehungslast nur den halben Freibetrag nutzen. Wenn der Ex-Partner kaum Unterhalt zahlt, steht Ihnen oft die volle Entlastung zu. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Antrag rechtssicher stellen und bares Geld sparen.
75 Prozent Unterhalt für den seit 2015 volljährigen Sohn – doch das Finanzamt streitet bei der Günstigerprüfung über die Berechnungslogik. Wo das Kindergeld in der Abzugskette eingerechnet werden muss, könnte über die Freibeträge entscheiden.
Seit dem 19. Geburtstag ihres Sohnes tragen die Eltern weiterhin alle Versorgungskosten. Sie beanspruchen den steuerlichen Behinderten-Freibetrag für 2014 selbst, doch das Finanzamt erkennt die Übertragung nicht an. Der Bundesfinanzhof prüft nun, ob hier tatsächlich eine planwidrige Lücke besteht.
Jeden zweiten Samstag und die Ferien beim Vater – bei der Mutter läuft dennoch der doppelte Steuerfreibetrag für beide Kinder ein. Doch bei zehn Prozent Betreuungszeit blockiert der Widerspruch den Steuervorteil – zählt persönliche Betreuung tatsächlich genauso viel wie Barunterhalt?
Monatlich fließt das Geld fürs Kind, doch die Tochter wohnt beim Vater – und der lebt von Hartz IV. Die Mutter beantragt die doppelten Freibeträge, doch zählt Barunterhalt gegen Betreuung und Sozialleistung?
Die Vorfreude auf den Urlaub schlägt in Angst um, wenn Bilder von Waldbränden die Nachrichten beherrschen. Stehen Sie vor der Entscheidung, die Reise abzusagen, ohne auf den Kosten sitzen zu bleiben? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dank der neuen BGH-Rechtsprechung rechtssicher stornieren und Ihre Rückerstattung durchsetzen.
Anzahlung überwiesen für die Donaukreuzfahrt. Drei Tage vor Abfahrt im Juni 2020: weltweite Reisewarnung, 84 Jahre alt, strenges Hygienekonzept. Zählt das Alter bei der Risikobeurteilung – oder muss die Seniorin bei Corona-Stornierung die komplette Anzahlung verlieren?
Der Horizont brennt zwölf Kilometer entfernt, Säuglingszwillinge warten auf den Flug – aber vom Auswärtigen Amt kommt nur ein Hinweis, keine Warnung. Die Familie bleibt zu Hause und verliert 80 Prozent des Reisepreises. Zu Recht – oder muss der Veranstalter jetzt zahlen?
1. März 2020: Rücktritt von der Japan-Reise für April – das Einreiseverbot fehlt noch. Schulen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, Masken knapp, doch die Infektionszahlen sind noch niedrig. Ab wann rechtfertigen staatliche Vorsichtsmaßnahmen einen kostenfreien Rücktritt vom Urlaub?
April 2020: Die Pauschalreise ist gebucht, die Pandemie erreicht Deutschland. Wer vorsorglich storniert, weil er befürchtet, die Reise fällt später aus, zahlt möglicherweise umsonst. Der BGH unterscheidet nämlich streng zwischen erwartetem und tatsächlichem Ausfall.
Anzahlung geleistet, vier Monate vor der Ostsee-Kreuzfahrt storniert. Der Veranstalter behält das Geld, weil er die Reise später selbst absagte. Doch der Bundesgerichtshof zweifelt am maßgeblichen Zeitpunkt der Unzumutbarkeit.
Ein Jahr gefahren, dann widerrufen: Der Käufer will den Autokredit samt Restschuldversicherung zurückabwickeln. Doch die Bank fordert Wertersatz für den Wertverlust und Nutzungszinsen – das OLG Stuttgart musste klären, ob der späte Widerruf wirkt und wer am Ende wie viel zahlt.
Das Flugzeug landet verspätet, die Mietwagenstation ist bereits geschlossen: Ein Passagier fordert nun die Erstattung des fälligen Säumniszuschlags von der Airline. Doch haftet das Unternehmen für diesen finanziellen Folgeschaden auch dann, wenn der Reisende vorab keine ausdrückliche Frist zur Leistung gesetzt hat?
Zwei Ex-Partner einigen sich allein, der Anwalt sieht nur zu – nun fordert er für seine bloße Anwesenheit im Gerichtssaal eine zusätzliche Einigungsgebühr. Ob das bloße Protokollieren eines bereits feststehenden Kompromisses in dieser Familiensache für den Gebührenanspruch im Vergütungsfestsetzungsverfahren ausreicht, beschäftigt nun das Kammergericht Berlin.
Neuer Betreiber, neues Schloss – das Boot liegt fest vertäut, aber der Steg ist plötzlich gesperrt. Wenn eine Steganlage den Eigentümer wechselt, stellt sich die Frage: Gelten die alten Liegeplatzverträge noch, und darf der neue Betreiber einfach eigenmächtig die Schlösser austauschen?
Schwere Krankheit statt Design-Aufträge, die nötigen Steuerunterlagen fehlen: Eine Industriedesignerin streitet um ihre Corona-Neustarthilfe, weil ihr die historischen Umsatzwerte von 2017 und 2018 für die Härtefallregelung fehlen. Ob ein Attest die strengen Dokumentationspflichten gegenüber dem Fiskus ersetzen kann, entscheidet nun über die Rechtmäßigkeit der staatlichen Rückforderung im Saarland.
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