Radfahrer hat Mitverschulden an einem Unfall, wenn er ohne Beleuchtung fährt!

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LG Coburg

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Az.: 32 S 1/02

Urteil vom 19.04.2002

rechtskräftig!


Leitsatz (vom Verfasser nicht amtlich!):

Kollidiert ein Radfahrer, der bei schlechten Witterungsverhältnissen ohne Beleuchtung fährt, mit einem Pkw, der ihm die Vorfahrt genommen hat, muss er mit einer Minderung seiner Schaden- und Schmerzensgeldansprüche rechnen.

Sachverhalt und Entscheidungsgründe:

xDer Radfahrer hatte auf Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 1.500 € geklagt. Das LG Coburg sprach ihm jedoch nur 500 € zu. Nach Ansicht des LG Coburg ist es eine gravierende Sorgfaltspflichtverletzung, wenn man als Radfahrer bei schlechter Witterung ohne Beleuchtung fährt.