Ein Unternehmen darf das Golfspielen seines Geschäftsführers absetzen

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FG Düsseldorf

Az.: 6 K 3150/98


Leitsatz:

Ein Unternehmen darf die Ausgaben für das Golfspielen seines Geschäftsführers als Betriebsausgaben absetzen.


Das zuständige Finanzamt hatte die Beträge für den Golfclub nicht als abzugsfähig anerkennen wollen. Doch die Richter des Finanzgerichts Düsseldorf sahen dies anders: „Die Aufwendungen könnten wie der sonstige Lohn steuerlich geltend gemacht werden. Ein unangemessener Repräsentationsaufwand werde mit den 3.000 DM Jahresbeitrag, der Kaution von 54.000 DM und der 6.000 DM teuren Eintrittsgebühr nicht betrieben“.