Menü

Kompetent & zuverlässig beraten
Ihr gutes Recht ist unser Anspruch

Keramik- oder Glasfaserstiftaufbauten analog berechenbar

AMTSGERICHT BAYREUTH

Az.: 104 C 328/10

Urteil vom 20.04.2011


In dem Rechtsstreit wegen Forderung erlässt das Amtsgericht Bayreuth am 20.04.2011 auf Grund des Sachstands vom 04.04.2011 folgendes Endurteil:

1. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag in Höhe von 456,62 € zuzüglich Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem je¬weiligen Basiszinssatz seit dem 02.07.2009 und vorgerichtliche Mahngebühren in Höhe von 12,00 € zu zahlen.

2. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Kosten der Nebenintervention trägt die Nebenintervenientin selbst.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Beschluss:

Der Streitwert wird auf 456,62 € festgesetzt.

Entscheidungsgründe:

Die zulässige Klage ist begründet.

Auf Grund des eingeholten Sachverständigengutachtens steht zur Überzeugung des Gerichts fest, dass vorliegend im Rahmen der streitgegenständlichen Zahnbehandlung seitens des behandelnden Zahnarztes zu Recht hinsichtlich der behandelten Zähne 47, 16 und 12 analog der GOZ Ziffer 214 abgerechnet wurde. Dies deshalb, da auf Grund des Sachverständigengutachtens zur Überzeugung des Gerichts feststeht, dass die Kriterien einer Analogberechnung nach § 6 Abs. 2 GOZ gegeben sind. Soweit seitens der Nebenintervenientin geltend gemacht wird, dass die gewählte Behandlungsmethode zeitlich nicht vergleichbar ist, ist auszuführen, dass auf Grund des Sachverständigengutachtens zur Überzeugung des Gerichts feststeht, dass hinsichtlich der Frage der Analogie nicht nur der Zeitaufwand sondern umfassend die Gleichwertigkeit nach Art, Kosten und Zeitaufwand zu bewerten ist. Im Hinblick auf die Feststellungen des Sachverständigengutachtens – dieses geht im übrigen von einem vergleichbaren Zeitaufwand aus – kann das Argument der Nebenintervenientin hinsichtlich des geringeren Zeitaufwandes nicht zum Tragen kommen. Es war auch insoweit kein weiteres Gutachten einzuholen.

Weiter kommt das Gericht auf Grund des eingeholten Sachverständigengutachtens zum Ergebnis, dass hinsichtlich der Versorgung des Zahn 22 beim Beklagten zu Recht analog GOZ Ziffer 503 abgerechnet wurde. Im Sachverständigengutachten wird ausgeführt, dass es sich insoweit

um vergleichbare und gleichwertige Leistungen handelt. Da

Jetzt Soforthilfe vom Anwalt

Sie brauchen rechtliche Beratung? Rufen Sie uns an für eine Ersteinschätzung oder nutzen Sie unser Kontaktformular für eine unverbindliche Beratungsanfrage.

Rechtsanwälte Kotz - Kreuztal
Dr. Christian Gerd Kotz

Dr. Christian Gerd Kotz

Mein Name ist Dr. Christian Gerd Kotz. Ich bin Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht, sowie Notar mit Amtssitz in Kreuztal. Selbstverständlich berate und vertrete ich meine Mandanten auch zu jedem anderen Thema im Raum Siegen und bundesweit [...] mehr zu

Ratgeber und hilfreiche Tipps unserer Experten

Weitere interessante Urteile

§ Immer gut beraten

02732 791079

Bürozeiten: 
Mo-Fr: 08:00 – 18:00 Uhr

Strafrecht-Notfallnummer

0176 433 13 446

24 h / 7 Tage die Woche

Kundenbewertungen & Erfahrungen zu Rechtsanwälte Kotz. Mehr Infos anzeigen.

Bewertungen bei Google

Erstgespräch zum Festpreis!

Wir analysieren für Sie Ihre aktuelle rechtliche Situation und individuellen Bedürfnisse. Dabei zeigen wir Ihnen auf, wie in Ihren Fall sinnvoll, effizient und möglichst kostengünstig vorzugehen ist. Weitere Infos.

Wir sind bekannt aus

Funk, Fernsehen und Print