Artikel & Urteile zum Familienrecht (A-Z)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Aktuell



familienrecht- in siegen
[newsbox id=“2740″]

Wissenswertes zum Familienrecht

Scheidungsanwalt in Siegen

Als Rechtsanwalt für Familienrecht in Siegen beraten ich Sie in allen gängigen Fragen auf dem Gebiet Familienrecht. Das Familienrecht hat in seiner Bedeutung in den letzten Jahren einen enormen Schub erfahren. Dies hängt nicht zuletzt auch mit der weiterhin konstant hohen Scheidungsrate zusammen. Das Scheidungsfolgen- und Unterhaltsrecht ist jedoch nicht das einzige bedeutungsvolle Teilgebiet des Familienrechts. Verstärkt in den Fokus geraten Rechtsfragen im Zusammenhang mit nichtehelichen Lebensgemeinschaften oder aber auch im Zusammenhang mit der Unterhaltspflicht gegenüber den eigenen Eltern und Schwiegereltern.

Ihr Scheidungsanwalt in Siegen – Dr. Christian Kotz

Speziell zum Thema Unterhaltsrecht werden wir in den nächsten Wochen einen Info-Flyer veröffentlichen.

Vorab stellen wir Ihnen hier die aktuellen Zahlbeträge der Düsseldorfer Tabelle für den Kindesunterhalt zur Verfügung. Kinder sind grundsätzlich immer vorrangig unterhaltsberechtigt. Die Höhe des Unterhaltsanspruchs richtet sich nach dem Alter des Kindes und dem unterhaltsrelevanten Einkommen des Unterhaltspflichtigen.

Zahlbeträge DDT Kinder

Das Familienrecht unterliegt als bürgernahes Rechtsgebiet einem stetigen Wandel. Diesen Wandel versuchen wir als Rechtsanwälte für Familienrecht mit unserer Sammlung von Urteilen und Beiträgen zu dokumentieren. Über die Suchfunktion können Sie ausgewählte Beiträge zu Ihrem Interessengebiet abrufen. Selbstverständlich stehen wir – die Rechtsanwälte Kotz aus Siegen – Ihnen auch gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung.

Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Siegen erläutert grundlegende Fragen

Streitigkeiten in der Familie

Das Familienrecht ist ein Teilgebiet Privatrechts. Es ist vornehmlich im 4. Buch des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) in den §§ 1297-1921 geregelt, wobei sich ergänzende Rechtsnormen in einer Vielzahl von Nebengesetzen finden. ein Beispiel hierfür wäre die Institution der Lebenspartnerschaft, die im Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) normiert ist. Innerhalb des Familienrechts werden die Rechtsverhältnisse zwischen den Familienangehörigen bestimmt. Diese Rechtsverhältnisse werden durch Verlöbnis, Ehe, Familie, Verwandtschaft und Lebenspartnerschaft geregelt. Ein wichtiger Teil des Familienrechts beschäftigt sich dabei mit der Entstehung und Aufhebung dieser speziellen rechtlichen Verhältnisse. Einen weiteren Aspekt dieses Rechtsgebiets stellen die gesetzlichen Vertretungsfunktionen wie Pflegschaft, rechtliche Betreuung und Vormundschaft dar. In Artikel 6 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist der Schutz von Ehe und Familie verfassungsrechtlich verankert.

Das materielle Familienrecht

Das materielle Familienrecht beschreibt die Ehe als eine rechtlich anerkannte Verbindung von Mann und Frau zu dauernder Lebensgemeinschaft. Die Ehe kommt durch eine vertragliche Einigung der Parteien zustande und ist ein Dauerschuldverhältnis. Für die Entstehung einer fehlerfreien Eheschließung werden Dinge wie Geschlechtsverschiedenheit, Ehefähigkeit gemäß § 1303 BGB oder das Fehlen von Willensmängeln vorausgesetzt. Ist die Ehe einmal entstanden, entfaltet sie Rechtswirkungen wie den rechtlichen Schutz der ehelichen Lebensgemeinschaft oder Mitberechtigung und Mitverpflichtung des anderen Ehegatten. Das Eherecht kennt die Güterstände der Zugewinngemeinschaft, der Gütertrennung und der Gütergemeinschaft. Dies spielt beispielsweise beim Verkauf von Haushaltsgegenständen oder der Scheidung eine entscheidende Rolle.

Das Scheidungsrecht

Das Scheidungsrecht

Das Scheidungsrecht befasst sich mit der formellen juristischen Auflösung einer Ehe. Einziger Scheidungsgrund ist das Scheitern der Ehe, was nach dem sog. Zerrüttungsprinzip festzustellen ist. Die Folgen einer Scheidung können einen Scheidungsunterhalt oder einen Versorgungsausgleich begründen. Im Hinblick auf gemeinsame Kinder stellen sich Fragen nach dem Sorgerecht, dem Umgangsrecht und dem Kindesunterhalt.

Die Vormundschaft

Vormundschaft bezeichnet die rechtlich umfassend geregelte Sorge für einen Minderjährigen, dessen Eltern nicht kraft Sorgerechts als gesetzliche Vertreter fungieren. Der Vormund übernimmt gewissermaßen die elterliche Sorge für den Minderjährigen. Im Gegensatz zur Vormundschaft wird die rechtliche Betreuung über Volljährige ausgeübt, wobei ein Betreuer nur über erforderliche Aufgabenkreise bestellt werden kann. Die Pflegschaft beschränkt sich auf persönliche oder vermögensrechtliche Angelegenheiten.

Ehe- und Kindschaftsrecht

Ehe- und Kindschaftsrecht haben gelegentlich auch einen internationalen Bezug, was eine Behandlung des Sachverhalts mit Hilfe der Kollisionsregeln des Internationalen Privatrechts notwendig macht. Nach Art. 13 EGBGB unterliegen die Voraussetzungen der Eheschließung dem Heimatrecht der Beteiligten. Es kann durchaus passieren, dass eine Ehe nach einer Rechtsordnung wirksam ist, in einem anderen Land und damit einer anderen Rechtsordnung jedoch unwirksam bleibt. Beim Kindschaftsrecht mit internationalen Bezügen muss die Abstammung bzw. die Staatsangehörigkeit des Kindes geklärt werden können. Welches Recht dabei zur Anwendung kommt, bestimmt Art. 19 EGBGB. Es ist entweder auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes, auf das Heimatrecht der Eltern oder auf das Ehewirkungsstatut abzustellen.

Rechtsanwälte Kotz: Kompetenz im Familienrecht in Siegen

Im Bereich Familienrecht sind wir Ihr erfahrener und engagierter Ansprechpartner. Durch die sich ständig wandelnde Rechtsprechung ist ein kompetenter Rat durch einen Rechtsanwalt unabdingbar. Oftmals kommt bei einer Trennung bzw. Scheidung noch ein Trennungsschmerz hinzu, wodurch die Betroffenen noch überforderter werden. Insbesondere bei Fragen zu Scheidung, Unterhaltsansprüchen, Zugewinnausgleich oder dem Sorgerecht für Kinder beraten und vertreten wir Sie kompetent und auf Ihren Vorteil bedacht.

Beratungsanfrage

Suchen Sie einen Rechtsanwalt für Familienrecht?

Dann sprechen Sie uns an, wir sind jederzeit für Sie da! Wir beraten Sie kompetent und zuverlässig in allen familienrechtlichen Fragen und stehen Ihnen als Scheidungsanwalt zur Seite. Gern auch bundesweit!
Beratungsanfrage

Neuste Artikel und Urteile zu familienrechtlichen Themen


Nichteheliche Lebensgemeinschaft – Ausgleichsansprüche nach Beendigung

Brandenburgisches Oberlandesgericht, Az: 3 U 8/12, Urteil vom 09.02.2016
Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Landgerichts Potsdam vom 18.06.2012 – Aktenzeichen 14 O 24/12 – wird zurückgewiesen.

Die Kosten des Berufungsverfahrens trägt der Kläger.

Dieses Urteil […]

Versorgungsausgleich – grobe Unbilligkeit

Oberlandesgericht Zweibrücken
Az: 2 UF 5/16
Beschluss vom 07.03.2016

Tenor
1. Die Beschwerde des Antragsgegners gegen den Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Landau in der Pfalz vom 17. November 2015 wird zurückgewiesen.
2. Der Antragsgegner hat die Kosten des […]

Schwiegerelternschenkung – Verjährung

Bundesgerichtshof
Az: XII ZB 516/15
Beschluss vom 16.12.2015

Tenor
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 4. Familiensenats des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena vom 26. September 2014 wird auf Kosten der Antragsteller zurückgewiesen.
Von Rechts wegen

Gründe
A.
Die Antragsteller sind die früheren Schwiegereltern […]

Neue Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2016

Zum 1. Januar 2016 wird die „Düsseldorfer Tabelle“  geändert. Die neue Fassung ist auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Düsseldorf veröffentlicht.

Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder beträgt ab dem 1. Januar 2016 nach § 1 der Mindestunterhaltsverordnung bis […]

Von |14 Dezember, 2015|Familienrecht, Familienrecht Urteile mit D|

eheliche Lebensgemeinschaft – Anforderungen

Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahre 1966 zur Zerrüttung einer Ehe. Anlass war ausweislich des Vortrages des Klägers die „Einstellung der Beklagten zum ehelichen Verkehr“. Die Beklagte „empfinde nichts beim Geschlechtsverkehr und sei imstande, dabei […]

Sofortige Scheidung, wenn Kindes- und Ehegattenunterhalt nicht gezahlt wird?

OLG Stuttgart, Az.: 16 WF 200/78 ES, Beschluss vom 08.08.1978
Leitsatz vom Verfasser nicht amtlich: Die Nichtbezahlung von Unterhalt für die Ehefrau und die unterhaltsberechtigten Kinder kann eine unzumutbare Härte im Sinne von § 1565 Abs. […]

„Stinkefinger“ oder Zigarette?

Oberlandesgericht Hamm
Az: 14 WF 39/14
Beschluss vom 30.06.2014

Tenor
Auf die sofortige Beschwerde des Antragsgegners wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengerichts – Detmold vom 11.10.2013 abgeändert.
Der Antrag des Antragstellers vom 16.8.2013 auf Festsetzung eines Ordnungsgeldes gegen den […]

Kindesmutter – Sorgerechtentziehung

Oberlandesgericht Hamm
Az: 8 UF 156/14
Beschluss vom 09.03.2015

Tenor
Die Beschwerde der Kindesmutter gegen den am 27.06.2014 erlassenen Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Gronau wird zurückgewiesen.
Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden nicht erhoben; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.
Der […]

Ehewohnung – wem steht sie nach der Trennung zu?

Kammergericht Berlin
Az: 3 UF 55/14
Beschluss vom 25.02.2015

Tenor
Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg – Familiengericht – vom 14. März 2014 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 3.000,00 EUR […]

Beschneidung – Schmerzensgeld vom eigenen Vater

Oberlandesgericht Karlsruhe
Az: 18 WF 219/13
Beschluss vom 22.09.2014

Tenor

Gründe
I.
Der Antragsteller begehrt Verfahrenskostenhilfe für einen Antrag auf Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 12.000 € wegen einer vom Antragsgegner veranlassten Beschneidung.
Der Antragsteller ist der Sohn des Antragsgegners. […]

vorläufiger Schulausschluss nach Anschlagsdrohung

Oberverwaltungsgericht Saarbrücken
Az: 2 B 339/14
Beschluss vom 12.09.2014

Tenor
Der Antrag der Antragstellerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für das Beschwerdeverfahren 2 B 339/14 wird abgelehnt.
De Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts des Saarlandes vom 18. Juli 2014 – […]

Babsi – Streit um eine Hündin

Oberlandesgericht Stuttgart
Az: 18 UF 62/14
Beschluss vom 11.04.2014

Anmerkung des Bearbeiters
Der vorliegende Beschluss des OLG Stuttgart behandelt den Streit zweier Ehegatten um den Verbleib der Hündin Babsi nach der Trennung der Eheleute. Bei wem darf Babsi zukünftig […]

Select Language